mondschein
im dunkel der nacht, bin ich einst deinem ruf gefolgt...hab
deinen duft
gerochen und bin losgelaufen,
in die weiten der nacht.
hab mich gefunden auf der suche nach vergangenem, und immer wieder
verloren...
meine nackten füsse auf nassen, angenehm kalten sommerwiesen, der
fliederduft der meine sinne betört,
mein körper im weissen glanz des mondes.
und wieder dein ruf, mein herz bebt, mein atem stockt...du bist so nah,
warum kann ich dich nicht finden?
doch da, aus dem schillernden spiegel des teichs schaust du mich verwundert
und neugierig an, als würdest du mich kennen!
wir schauen uns nur an, neben dir nur mond und sterne schweben - stilles
zittern. ich habe dich gefunden...
und mit den ersten sonnenstrahlen werd ich dich wieder verlieren,
vielleicht für immer!